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03.09.2010
 
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Kurz und schmerzlos
Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.
Vance Packard
Rettet das Internet
Seit einiger Zeit bereits prangt ein "Rettet das Internet"-Button rechts mittig auf gulli.com, seitdem ist eine Vorstellung der Initiative "Rettet das Internet" geplant. "Stellt euch vor, eine Million solidarischer Webmaster boykottieren ein Unternehmen" - an zu kurz gesteckten Zielen leidet rdi nicht, und wie diese aussehen und erreicht werden sollen, erzählt Peter Kerl. gulli.com

In seiner völligen Unkenntnis vom Internet, und dessen internationaler Verflechtung, hat der deutsche Gesetzgeber eine Rechtslage geschaffen bzw. entstehen lassen, die vor allem Privatpersonen und kleine Unternehmer ungeheuren Risiken aussetzt: Es existieren Regelungen, die den Wettbewerb eher beeinträchtigen als fördern (der Abmahnungswahnsinn, der bis zum Exzess betriebene Marken-, Namen- und Titel-Schutz, in dem stets der wirtschaftlich Stärkere seine - oft auch unberechtigten - Interessen durchsetzt) Rettet das Internet
Macht Handystrahlung krank?

Ein interessanter Videobeitrag zum Thema Handystrahlung. (Naila-Video)

Interessant deshalb, weil in der Naila-Mobilfunkstudie erstmalig die Entfernung der Patienten zum Handysendemast Berücksichtigung fand. Menschen, die näher am Handymast wohnen, erkranken häufiger an Krebs.

 Die Studie zeigt eine etwa doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für Krebsneuerkrankungen im Nahbereich einer Basisstation im Vergleich zum Fernbereich (1994 - 2004), wobei in den ersten 5 Jahren des Sendebetriebs keine signifikante Erhöhung beobachtet wurde, im Zeitraum 1999 - 2004 also nach 5 Jahren Betriebszeit jedoch ein dreifach signifikant erhöhtes Krebsrisiko. Bundesamt für Strahlenschutz

Wer überall, immer erreichbar sein will, ist bald gar nicht mehr erreichbar!

Weitere Infos (Forum-Elektrosmog)

Der erste Blick entscheidet

Nach einer Studie von Psychologen haben Webseiten gerade einmal 50 Millisekunden Zeit, um bei neuen Besuchern einen überzeugenden oder uninteressanten Eindruck zu hinterlassen, der über Erfolg oder Scheitern entscheidet.

Wenn es denn zutrifft, was Psychologen von der Carleton University herausgefunden haben wollen, dann müssen viele Websites von ihren Betreibern vielleicht umgestaltet werden, wenn sie möglichst große Aufmerksamkeit finden wollen. Die Eingangsseite wird nämlich in gerade einmal 50 ms von den neuen Besuchern abtaxiert - und die erste Beurteilung hält an.

telepolis

Gepardenforelle für Heidi ihren Vater

Ein Computermagazin macht eindrucksvoll vor, wie man mit viel geschickt, auch den größten Irrsinn gut in den Suchmaschinen-Indizes platzieren kann. So listet der Suchgigant Google für den Kunstbegriff "Hommingberger Gepardenforelle" inzwischen mehr Treffer auf als für "Forelle". Hintergrund war ein Leserwettbewerb der Zeitschrift c't.

Ziel des Wettstreits war es, Webseiten zu bauen, die bei der Abfrage Hommingberger Gepardenforelle" eine Spitzenposition in den Trefferlisten der Suchmaschinen erlangen. Wie viele Sites sich beteiligt haben, lässt sich nicht sagen - es gab keine Anmeldeprozedur. Es müssen aber Hunderte gewesen sein: Fast 200 Internet-Domains mit dem Namensbestandteil Gepardenforelle wurden seit April angemeldet

net-tribune

Wenn sich Tausende an der Forellenaktion beteiligen, werden sie auch gefunden. Daraus lässt sich noch keine Aussage über die Qualität einer Suchmaschine ableiten, da die Überprüfung der Sinnhaftigkeit bei Suchmaschinen keine relevante Grösse zum Beurteilen der Webseiten darstellt.

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