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Die nordfriesischen Halligen |
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Typisch für die Halligen ist, dass sie nicht wie Inseln ständig aus dem Wasser ragen, sondern dass sie bei den im Frühjahr und Herbst vorkommenden Sturmfluten überschwemmt werden. Nur die auf den künstlich aufgeschütteten Hügeln (Warften) gelegenen Häuser schauen dann noch aus dem Wasser heraus (Land unter). Auf manchen Halligen gibt es mittlerweile Sommerdeiche, die vor Überflutungen bei geringeren Windstärken im Sommer schützen.
 Durch die globale Klimaveränderung steigt der Meeresspiegel in den letzten Jahrzehnten wesentlich schneller an als in den Jahrhunderten davor. Hinzukommt, dass auch die extremen Wetterereignisse ständig zunehmen. Zum Schutz wurden deshalb die Warften in den letzten Jahren ständig erhöht.
Die 10 Halligen liegen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der sich vor der Westküste Schleswig-Holsteins im Kreis Nordfriesland befindet. Die bewirtschafteten grossen Halligen sind vom Schutzgebiet umgeben, die kleinen sind Bestandteil des Nationalparks.
Geschichte der Halligen
Nach der letzten Eiszeit stiegt der Meeresspiegel um mehr als dreissig Meter an, sodass die Landmasse bis an den Rand des Geestrückens im Wasser versank. Die jetzigen Halligen sind von der Erdgeschichte betrachtet erst ungefähr 1000 Jahre alt. Sie entstanden entweder aus den Resten des ehemaligen Festlandes oder der Inseln, die bei den Sturmfluten vom untergegangenen Land nicht weggespült wurden oder teilweise durch neue Aufschwemmungen der Nordsee. << Anfang < Zurück 1 2 Weiter > Ende >> |